Die 8 besten CO2-Fußabdruck-Software-Lösungen 2026

Dcycle Team avatar Dcycle Team · · 20 Min. Lesezeit
Die 8 besten CO2-Fußabdruck-Software-Lösungen 2026

Das sind die 8 besten CO2-Fußabdruck-Software-Lösungen 2026:

  1. Dcycle

  2. Greenly

  3. Plan A

  4. Normative

  5. Watershed

  6. Sweep

  7. Persefoni

  8. Sphera

CO2-Fußabdruck-Software ist eine spezialisierte Softwarelösung, die Unternehmen dabei unterstützt, ihren gesamten Treibhausgasausstoß systematisch zu erfassen, zu berechnen und zu reduzieren: von Scope-1-Direktemissionen über den indirekten Energieverbrauch (Scope 2) bis hin zur vollständigen Wertschöpfungskette (Scope 3), inklusive Produkt-Carbon-Footprint (PCF).

Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks ist für Unternehmen nicht mehr nur eine freiwillige Maßnahme: Die CSRD verpflichtet tausende europäische Unternehmen zur detaillierten Treibhausgasbilanzierung nach ESRS E1, Lieferkettenvorgaben erhöhen den Druck auf Scope-3-Transparenz, und Kundenanfragen nach verifizierten Emissionsdaten nehmen branchenübergreifend zu.

In diesem Artikel vergleichen wir die 8 besten CO2-Fußabdruck-Software-Lösungen, erläutern, worauf es bei der Auswahl ankommt, und zeigen, welche Plattform am besten zu Ihrem Unternehmen passt.

Die 8 besten CO2-Fußabdruck-Software-Lösungen im Vergleich 2026

1) Dcycle

Dcycle ist eine SaaS-Plattform für die vollständige CO2-Fußabdruck-Berechnung und regulatorische Nachhaltigkeitsberichterstattung. Von der automatisierten Datenerfassung über die Berechnung nach GHG Protocol bis hin zum CSRD-konformen Bericht nach ESRS E1 deckt Dcycle den gesamten Prozess ab.

Was Dcycle von spezialisierten CO2-Rechnern unterscheidet: Die Plattform verbindet den CO2-Fußabdruck direkt mit allen regulatorischen Anforderungen. Emissionsdaten, die einmal erfasst wurden, fließen automatisch in CSRD-Berichte, EU-Taxonomie-Analysen, LkSG-Compliance und SBTi-Zielverfolgung ein, ohne dass Informationen mehrfach eingegeben werden müssen.

Mit Dcycle können Unternehmen:

  • Scope 1, 2 und 3 vollständig nach GHG Protocol berechnen, inklusive aller 15 Scope-3-Kategorien.

  • Daten automatisch erfassen über native Konnektoren zu ERP-, Buchhaltungs-, Einkaufs- und HR-Systemen.

  • Produkt-Carbon-Footprints (PCF) auf Produktebene berechnen und dokumentieren.

  • Lieferantenemissionen systematisch erheben und in die Scope-3-Bilanz integrieren.

  • CSRD- und ESRS-E1-konforme Berichte direkt aus der Plattform exportieren.

  • SBTi-Ziele definieren und den Reduktionsfortschritt kontinuierlich verfolgen.

Jetzt Demo anfordern und erfahren, wie Dcycle CO2-Fußabdruck-Berechnung und regulatorisches Reporting in einer Plattform vereint.

2) Greenly

Greenly ist eine europäische Plattform für automatisierte CO2-Fußabdruck-Berechnung, die besonders durch ihre einfache Implementierung und schnelle Einrichtung überzeugt. Die Plattform eignet sich gut für Unternehmen, die schnell eine erste vollständige CO2-Bilanz erstellen und dabei wenig interne Ressourcen einsetzen möchten.

Greenly bietet vorgefertigte Emissionsfaktor-Datenbanken und geführte Workflows, die auch ohne spezialisiertes Klimaexpertise-Team eine methodisch korrekte Berechnung ermöglichen.

Stärken von Greenly:

  • Schnelle Implementierung und geführtes Onboarding.

  • Automatisierte CO2-Bilanzierung für Scope 1, 2 und 3.

  • Unterstützung für CSRD, CDP und SBTi-Vorbereitungen.

3) Plan A

Plan A kombiniert CO2-Fußabdruck-Berechnung, Klimazielplanung und Nachhaltigkeitsreporting in einem integrierten System und ist besonders für mittelständische Unternehmen geeignet, die mehrere Anforderungen parallel managen müssen.

Die Plattform bietet Echtzeit-Dashboards für den Fortschritt gegenüber Klimazielen und geführte Workflows für die jährliche CO2-Bilanzierung, was den internen Aufwand erheblich reduziert.

Vorteile von Plan A:

  • Integrierte Emissionserfassung und Reduktionszielplanung.

  • Fokus auf europäische Regulierung: CSRD, EU-Taxonomie, SBTi.

  • Intuitive Benutzeroberfläche mit geführten Prozessen.

4) Normative

Normative hat sich auf standardisierte und auditfähige Emissionsberechnungen spezialisiert und bietet eine der methodisch stärksten Grundlagen für Unternehmen, die transparente, prüfungssichere CO2-Bilanzen erstellen müssen.

Die umfangreiche Emissionsfaktoren-Datenbank und automatisierten Berechnungsregeln sorgen für eine hohe Konsistenz zwischen Berichtsperioden: ein zentrales Qualitätskriterium für externe Prüfungen nach CSRD.

Was Normative auszeichnet:

  • Umfangreiche, regelmäßig aktualisierte Emissionsfaktoren-Datenbank.

  • Lückenlose Dokumentation aller Berechnungsschritte für Prüfungshandlungen.

  • Unterstützung für GHG Protocol, SBTi und CSRD-Berichterstattung.

5) Watershed

Watershed ist eine amerikanische Plattform für Enterprise-CO2-Management, die sich durch tiefe Datenintegrationen und eine strukturierte Scope-3-Methodologie auszeichnet. Besonders geeignet für global aufgestellte Unternehmen mit komplexen Lieferketten und hohem Datenvolumen.

Watershed bietet eine der umfangreichsten Scope-3-Methodologien am Markt, inklusive primärdatenbasierter Berechnungen für Scope-3-Kategorie 1 (eingekaufte Waren und Dienstleistungen).

Was Watershed bietet:

  • Tiefe ERP- und Beschaffungssystem-Integrationen für automatisierte Datenpflege.

  • Strukturierte Scope-3-Methodologie für alle 15 Kategorien.

  • Reporting-Templates für CSRD, CDP und SEC Climate Disclosure Rule.

6) Sweep

Sweep ist eine europäische Plattform für CO2-Fußabdruck und Klimastrategie, die besonders für Unternehmen geeignet ist, die ihre Scope-3-Daten über die Lieferkette systematisch erheben und Klimaziele strukturiert verfolgen möchten.

Die Plattform bietet eine intuitive Struktur für die Lieferkettendatenerhebung und native Konnektoren für interne Datensysteme, was die Erfassung von Scope-3-Emissionen vereinfacht.

Stärken von Sweep:

  • Fokus auf Scope-3-Erfassung über die gesamte Lieferkette.

  • Integrierte Klimazielplanung und SBTi-Kompatibilität.

  • Reporting-Templates für CSRD und CDP.

7) Persefoni

Persefoni ist eine spezialisierte Carbon-Management-Plattform, die ursprünglich für Finanzinstitute entwickelt wurde. Besonders stark ist Persefoni bei der Portfolioanalyse nach PCAF-Standard und bei komplexen Scope-3-Kategorien wie Finanzierungsemissionen und Investitionen.

Für Banken, Versicherungen und Asset Manager, die ihren CO2-Fußabdruck inklusive Finanzierungsportfolio berechnen müssen, ist Persefoni eine der wenigen Plattformen mit nativer PCAF-Unterstützung.

Hauptvorteile von Persefoni:

  • Spezialisiert auf Finanzinstitute und PCAF-Standard.

  • Automatisierte Scope-3-Berechnung nach GHG Protocol.

  • Unterstützung für CSRD, TCFD und CDP-Reporting.

8) Sphera

Sphera bietet eine umfassende ESG- und Nachhaltigkeitsplattform mit starkem Fokus auf Risikomanagement und operative Emissionsdaten: besonders geeignet für Industrieunternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck mit EHS-Prozessen verbinden müssen.

Die standortbasierte Emissionsberechnung und die Integration von Produktionsdaten machen Sphera für emissionsintensive Branchen wie Chemie, Energie und Fertigung besonders relevant.

Stärken von Sphera:

  • Kombination aus CO2-Fußabdruck-Reporting und operativem Risikomanagement.

  • Integration mit bestehenden EHS-Systemen.

  • Skalierbar für global aufgestellte Industrieunternehmen.

Was ist ein CO2-Fußabdruck und warum ist er wichtig?

Definition: Unternehmens-CO2-Fußabdruck nach GHG Protocol

Der CO2-Fußabdruck eines Unternehmens (Corporate Carbon Footprint, CCF) bezeichnet die Gesamtheit aller Treibhausgasemissionen, die durch die Aktivitäten des Unternehmens direkt oder indirekt verursacht werden. Der international anerkannte Standard für die Berechnung ist das GHG Protocol Corporate Standard, der Emissionen in drei Scopes unterteilt:

Scope 1: Direkte Emissionen aus unternehmenseigenen oder kontrollierten Quellen: Unternehmensfahrzeuge, Heizungsanlagen, Produktionsprozesse, Kältemittellecks.

Scope 2: Indirekte Emissionen aus dem Verbrauch eingekaufter Energie: Strom, Wärme, Dampf und Kälte. Scope 2 kann marktbasiert (mit Herkunftsnachweisen) oder standortbasiert (mit nationalen Durchschnittswerten) berechnet werden.

Scope 3: Alle anderen indirekten Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, aufgeteilt in 15 Kategorien: von eingekauften Waren und Dienstleistungen über Geschäftsreisen und Pendelwege bis hin zur Nutzungsphase verkaufter Produkte und deren Entsorgung.

Produkt-Carbon-Footprint (PCF)

Neben dem Unternehmens-CO2-Fußabdruck gewinnt der Produkt-Carbon-Footprint (PCF) an Bedeutung: Die Berechnung der Treibhausgasemissionen, die einem einzelnen Produkt über seinen gesamten Lebenszyklus zuzuordnen sind, nach ISO 14067 oder dem GHG Protocol Product Standard.

Der PCF wird zunehmend von Großkunden, Lieferkettenvorgaben und regulatorischen Anforderungen wie dem digitalen Produktpass (DPP) der EU verlangt. Unternehmen, die heute ihren Unternehmens-CO2-Fußabdruck strukturiert erfassen, legen damit die Grundlage für eine spätere PCF-Berechnung.

Warum CO2-Fußabdruck-Software heute notwendig ist

Die manuelle Berechnung des CO2-Fußabdrucks in Excel-Tabellen stößt schnell an methodische und operationelle Grenzen: fehlende Emissionsfaktoren, inkonsistente Berechnungsregeln, lückenhafte Scope-3-Erfassung und fehlende Auditfähigkeit. Eine spezialisierte Software löst diese Probleme und ermöglicht:

Regulatorische Compliance: Die CSRD und ESRS E1 verpflichten berichtspflichtige Unternehmen zur vollständigen Treibhausgasbilanzierung, inklusive Scope 3 und externer Prüfung. Eine Software stellt sicher, dass alle Datenanforderungen systematisch erfüllt werden.

Lieferkettentransparenz: Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und Kundenvorgaben erhöhen den Druck auf Scope-3-Datentransparenz. CO2-Fußabdruck-Software ermöglicht die systematische Erhebung und Weitergabe von Emissionsdaten entlang der Lieferkette.

SBTi-Zertifizierung: Science Based Targets setzen eine vollständige, konsistente Emissionsbilanz als Voraussetzung voraus. Ohne strukturierte Software ist eine SBTi-Einreichung kaum möglich.

5 Kriterien für die Auswahl der besten CO2-Fußabdruck-Software

1) Vollständige Scope-3-Abdeckung aller 15 Kategorien

Das entscheidende technische Kriterium ist die vollständige Abdeckung aller 15 Scope-3-Kategorien des GHG Protocol. Bei den meisten Unternehmen machen Scope-3-Emissionen mehr als 70 Prozent des gesamten CO2-Fußabdrucks aus. Viele Plattformen unterstützen nur die häufigsten Kategorien. Prüfen Sie, ob die Software auch die für Ihr Unternehmen spezifischen Kategorien methodisch korrekt abdeckt.

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Praxis-Tipp: Fragen Sie beim Anbieter konkret nach Kategorie 11 (Nutzung verkaufter Produkte) und Kategorie 15 (Investitionen). Diese werden oft als "optional" behandelt, sind aber für viele Branchen die größten Emissionsquellen und CSRD-pflichtig.

2) Qualität und Aktualität der Emissionsfaktoren-Datenbank

Die Genauigkeit der CO2-Bilanz hängt direkt von der Qualität der verwendeten Emissionsfaktoren ab. Achten Sie darauf, dass die Software regelmäßig aktualisierte Datenbanken nutzt (DEFRA, ADEME, ecoinvent, IEA) und zwischen landesspezifischen Stromemissionsfaktoren unterscheidet. Primärdaten von Lieferanten sollten immer Priorität vor Durchschnittswerten haben.

3) Automatisierungsgrad und Datenintegration

Manuelle Dateneingabe ist der häufigste Schwachpunkt in der CO2-Fußabdruck-Berechnung. Eine gute Plattform bietet native Konnektoren zu ERP-, Buchhaltungs-, Einkaufs- und HR-Systemen und lädt Aktivitätsdaten automatisch aus den Quellsystemen. Das spart Zeit, verbessert die Datenqualität und ermöglicht eine häufigere Aktualisierung der CO2-Bilanz.

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Automatisierung vs. manuelle Eingabe: Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck in Excel manuell pflegen, berichten von 4 bis 8 Wochen Aufwand pro Jahr. Mit automatisierten Konnektoren zu SAP, DATEV oder Navision lässt sich dieser Aufwand auf wenige Tage reduzieren.

4) Auditfähigkeit und CSRD-Kompatibilität

Externe Prüfungen nach CSRD setzen eine lückenlose Dokumentation der gesamten CO2-Berechnung voraus: welche Emissionsfaktoren genutzt wurden, aus welcher Quelle, nach welcher Methodik und in welcher Version. Die Software muss vollständige Audit Trails, Versionskontrolle und Quellenbelege als Standardfunktionen bieten, nicht als optionale Erweiterung.

5) Integration mit weiterführenden Anforderungen

Der CO2-Fußabdruck ist selten ein isoliertes Projekt. Wählen Sie eine Plattform, bei der die Emissionsdaten direkt in CSRD-Berichte, EU-Taxonomie-Analysen, SBTi-Zielverfolgung und Lieferkettenreporting einfließen, ohne dass Daten mehrfach erfasst oder manuell übertragen werden müssen.

Dcycle erfüllt alle fünf Kriterien. Erfahren Sie in einer kostenlosen Demo, wie die Plattform Ihren CO2-Fußabdruck vollständig automatisiert.

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5 Vorteile einer modernen CO2-Fußabdruck-Software

1) Vollständige und konsistente CO2-Bilanz

Eine spezialisierte Plattform stellt sicher, dass alle relevanten Emissionsquellen systematisch erfasst und nach einer einheitlichen Methodik berechnet werden. Das eliminiert die typischen Fehler manueller CO2-Bilanzen: fehlende Scope-3-Kategorien, inkonsistente Emissionsfaktoren und nicht dokumentierte Methodik.

2) Erhebliche Zeitersparnis durch Automatisierung

Automatisierte Datenerfassung aus Quellsystemen reduziert den jährlichen Aufwand für die CO2-Bilanz von Wochen auf Tage oder Stunden. Besonders bei Scope-3-Daten über die Lieferkette macht Automatisierung den Unterschied zwischen einer vollständigen und einer lückenhaften Bilanz.

3) Auditfähige Dokumentation für CSRD und externe Prüfer

Externe Prüfungen nach CSRD setzen eine vollständige Dokumentation aller Emissionsdaten voraus. Eine moderne Plattform erstellt diese Dokumentation automatisch, inklusive Quellenangaben, Berechnungsregeln und Änderungshistorie, und reduziert den Aufwand für externe Prüfungshandlungen erheblich.

4) Grundlage für SBTi-Ziele und Klimastrategie

Belastbare Emissionsdaten sind die Voraussetzung für eine glaubwürdige Klimastrategie. Erst wenn Scope 1, 2 und 3 vollständig erfasst sind, kann ein Unternehmen seinen Reduktionspfad definieren, Maßnahmen priorisieren und den Fortschritt über Zeit messen. Eine CO2-Fußabdruck-Software verbindet die Bilanzierung direkt mit der Zielverfolgung.

5) Verknüpfung mit allen regulatorischen Berichtspflichten

Ein modernes CO2-Fußabdruck-Tool ist nicht isoliert: Emissionsdaten fließen automatisch in CSRD-Berichte, EU-Taxonomie-Analysen und Scope-3-Transparenzanforderungen nach LkSG ein. Das verhindert Inkonsistenzen zwischen verschiedenen Berichten und spart erheblichen Mehraufwand.

Wie man seinen CO2-Fußabdruck berechnet: eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Systemgrenzen und Organisationsstruktur definieren

Vor der ersten Berechnung müssen die Systemgrenzen klar festgelegt werden: Welche Tochtergesellschaften, Standorte und Aktivitäten sind einbezogen? Das GHG Protocol bietet zwei Konsolidierungsansätze: Eigenkapitalanteil (equity share) oder Kontrolle (operational/financial control). Die gewählte Methode muss konsistent über alle Berichtsperioden angewendet werden.

Schritt 2: Wesentliche Scope-3-Kategorien identifizieren

Nicht alle 15 Scope-3-Kategorien sind für jedes Unternehmen gleich relevant. Eine Scope-3-Wesentlichkeitsanalyse identifiziert die Kategorien, die mehr als ein Prozent der Gesamtemissionen ausmachen, und priorisiert die Datenerhebung entsprechend. Das spart Zeit und konzentriert Ressourcen auf die relevantesten Emissionsquellen.

Schritt 3: Aktivitätsdaten erfassen

Die größte Hürde in der CO2-Berechnung ist die Datenverfügbarkeit: Energierechnungen, Kraftstoffverbrauch, Einkaufsvolumen, Geschäftsreisedaten, Logistikdaten, Abfallmengen. Identifizieren Sie, welche Daten automatisch aus Quellsystemen (ERP, Buchhaltung, Einkauf) extrahiert werden können und wo manuelle Erhebung notwendig ist.

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Datenlücken bei Scope 3: Wenn für Scope-3-Kategorien keine Primärdaten vorliegen, können Ausgabenbasierte Schätzungen (spend-based approach) als Einstieg genutzt werden. Sie sind weniger präzise, aber methodisch nach GHG Protocol zulässig und ein guter erster Schritt bis zur Lieferantenintegration.

Schritt 4: Emissionsfaktoren anwenden und Ergebnisse validieren

Emissionsfaktoren wandeln Aktivitätsdaten (kWh Strom, Liter Diesel, Euro Einkaufsvolumen) in CO2-Äquivalente (tCO2e) um. Die Wahl der richtigen Emissionsfaktoren, aus anerkannten Quellen wie DEFRA, ADEME oder ecoinvent, ist entscheidend für die Genauigkeit. Validieren Sie die Ergebnisse durch Plausibilitätschecks und Vergleiche mit Branchenbenchmarks.

Schritt 5: Basisjahr festlegen und Klimaziele definieren

Nach der ersten vollständigen Bilanz wird ein Basisjahr festgelegt, gegenüber dem künftige Reduktionsfortschritte gemessen werden. Definieren Sie messbare Klimaziele: absolute Reduktionsziele nach SBTi, Intensitätsziele pro Umsatzeuro oder Produkt, oder Net-Zero-Pfade nach SBTi Corporate Net-Zero Standard.

Dcycle: der vollständige CO2-Fußabdruck in einer integrierten Plattform

Von der Datenerfassung zum CSRD-Bericht

Dcycle ist als integrierte Plattform konzipiert, die CO2-Fußabdruck-Berechnung und regulatorisches Reporting verbindet. Die Emissionsdaten, die Unternehmen heute für ihre Klimastrategie erfassen, sind morgen die Grundlage für den CSRD-Bericht nach ESRS E1, die EU-Taxonomie-Analyse und die LkSG-Compliance.

Statt mehrere Systeme parallel zu betreiben, zentralisiert Dcycle alle Emissionsdaten auf einer einzigen Plattform: automatisiert erfasst aus ERP- und Einkaufssystemen, methodisch korrekt nach GHG Protocol berechnet und direkt für alle regulatorischen Anforderungen aufbereitet.

Scope 3 und Lieferantenemissionen systematisch erfassen

Der aufwändigste Teil des CO2-Fußabdrucks ist Scope 3. Dcycle unterstützt Unternehmen dabei, Lieferantenemissionen systematisch zu erheben, Primärdaten von Lieferanten zu integrieren und die Scope-3-Bilanz über alle 15 Kategorien vollständig abzubilden: kompatibel mit GHG Protocol, SBTi und CSRD.

CO2-Fußabdruck als Grundlage für alle Berichtspflichten

Emissionsdaten in Dcycle fließen automatisch in CSRD-Berichte, EU-Taxonomie-Analysen, SBTi-Fortschrittsmessung und LkSG-Reporting ein. Das ist der entscheidende Unterschied zu isolierten CO2-Rechnern, die die Emissionsdaten nicht mit dem regulatorischen Berichterstattungskontext verbinden.

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Häufig gestellte Fragen zum CO2-Fußabdruck

Was ist der Unterschied zwischen CO2-Fußabdruck und CO2-Bilanzierung?

Die Begriffe sind eng verwandt. Der CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint) bezeichnet die Gesamtheit der Treibhausgasemissionen, die einer Einheit, einem Unternehmen oder einem Produkt zugerechnet werden. CO2-Bilanzierung (Carbon Accounting) bezeichnet den methodischen Prozess, diesen Fußabdruck zu messen, zu dokumentieren und zu berichten. Eine CO2-Fußabdruck-Software kombiniert beides: die systematische Erhebung von Aktivitätsdaten und deren methodisch korrekte Umrechnung in tCO2e.

Welche Scope-3-Kategorien sind für deutsche Unternehmen am wichtigsten?

Das hängt stark von der Branche ab. Für Handelsunternehmen dominiert Kategorie 1 (eingekaufte Waren und Dienstleistungen), für Logistikunternehmen Kategorie 4 (Upstream-Transport), für Finanzinstitute Kategorie 15 (Investitionen). Generell machen Scope-3-Emissionen bei den meisten deutschen Unternehmen zwischen 70 und 90 Prozent des gesamten CO2-Fußabdrucks aus, was eine vollständige Scope-3-Erfassung zur absoluten Priorität macht.

Müssen KMU ihren CO2-Fußabdruck berechnen?

Kleine und mittelständische Unternehmen sind in der Regel nicht direkt CSRD-pflichtig. Allerdings werden KMU zunehmend von CSRD-pflichtigen Kunden und Lieferanten zur Bereitstellung von Emissionsdaten aufgefordert, da diese die Scope-3-Daten ihrer Lieferkette für ihren eigenen CSRD-Bericht benötigen. KMU, die frühzeitig eine strukturierte CO2-Bilanz aufbauen, stärken damit ihre Wettbewerbsposition als Lieferant.

Wie viel Zeit braucht man für die erste CO2-Bilanz?

Für eine erste vollständige CO2-Bilanz (Scope 1 und 2) sind mit einer guten Softwarelösung typischerweise 2 bis 6 Wochen realistisch. Die vollständige Scope-3-Erfassung über alle wesentlichen Kategorien kann je nach Datenverfügbarkeit und Lieferantenintegration 2 bis 4 Monate in Anspruch nehmen. Mit zunehmender Automatisierung und Erfahrung reduziert sich der jährliche Folgeaufwand erheblich.

Was kostet eine CO2-Fußabdruck-Software?

Die Kosten variieren stark je nach Plattform, Unternehmensgröße und Funktionsumfang. Einfache Lösungen beginnen bei einigen Tausend Euro pro Jahr, während Enterprise-Plattformen für global aufgestellte Konzerne deutlich höhere Investitionen erfordern. Entscheidend ist nicht der Preis allein, sondern der Total Cost of Ownership: inklusive Implementierungsaufwand, Datenqualität und eingesparter Personalzeit durch Automatisierung. Kontaktieren Sie Dcycle für ein unverbindliches Angebot, das auf Ihre spezifische Unternehmensgröße zugeschnitten ist.

Können Scope-3-Daten für CSRD, LkSG und SBTi gleichzeitig genutzt werden?

Ja, das ist eines der zentralen Effizienzargumente für eine integrierte Plattform. Emissionsdaten, die einmal für den CO2-Fußabdruck erfasst werden, können direkt in CSRD-Berichte nach ESRS E1, LkSG-Lieferkettenberichte und SBTi-Fortschrittsmessungen einfließen, ohne dass Daten mehrfach erhoben oder manuell übertragen werden müssen. Dcycle ist als genau diese Art von integrierter Plattform konzipiert.

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